9 Millionen Frauen betroffen ...
- Mit Lieb&Seele (Svea Rabe)

- 21. Feb.
- 2 Min. Lesezeit
Es geht darum, dass wir Frauen die Hälfte der Bevölkerung stellen und, dass alle Menschen auf diesem Planeten durch eine Frau geboren wurden und werden.
Wir leisten über viele Jahre, teilweise ein Leben lang den Großteil und die wertvolle Care Arbeit, sind wahre Profis im Multitasking, meistern den Spagat zwischen Familie, Partnerschaft, Beruf und oftmals auch einer ehrenamtlichen Tätigkeit und leisten Großartiges für unsere Gesellschaft und in unserer Gemeinschaft..
Wir investieren Zeit und Energie und nicht selten sehen wir uns in der Lage, dass wir über unsere körperlichen und mentalen Grenzen zu gehen, um den Alltag in unsren Familien am Laufen zu halten, um unsren Lebensunterhalt und somit auch unsere spätere Rente abzusichern, um dann nüchtern feststellen zu können, dass es ein health gap bzw. Sender Data gap von enormen Ausmass gibt.
Frauen in den Wechseljahren sind erheblich davon betroffen.
Wir reden hier übrigens von ca. 9 Millionen Frauen, die sich in dieser sensiblen Phase befinden.
75% von ihnen haben Symptome, in unterschiedlicher Form und Ausprägung, mit spezifischen und unspezifischen Symptomen.
Diese Frauen fühlen sich dadurch oftmals, beeinträchtigt und weniger leistungsfähig im klassischen Sinne der Leistungsfähigkeit einer Leistungsgesellschaft.
Doch statt einer adäquaten Aufklärung und Unterstützung, mangelt es an guten Strukturen und einer entsprechenden Beratung und Therapie.
Es ist ernüchternd, dass wir immer noch eine Lücke in der Gesundheitsversorgung von Frauen in dieser sensiblen Phase gibt,
dass die Wissenschaft und Medizin männerbasiert ist, ebenso die Entwicklung von Medikamenten bzw. der bereits vorhandenen Medikamente.
Denn es gibt ein Wissen darüber, dass sich männliche und weibliche Körper z.B. in ihren Stoffwechselprozessen und hormonellen Prozessen sehr stark unterscheiden.
Wir Frauen finden deshalb keine adäquate und hilfreiche Versorgung vor, die sich ihrer Themen und Symptome annimmt.
Ich spreche übrigens auch über Frauen, die keine Kinder im klassischen Sinne geboren haben. Die trotzdem ihre Babys, sprich Projekte, Ideen, Visionen, Ehrenämter, berufliches Engagement u.v.m in diese Welt gebracht haben.
Es ist nicht mehr tragbar und auch nicht vermittelbar, dass wir Frauen in einem so wichtigen Bereich der medizinischen Versorgung komplett unterrepräsentiert sind.
Es gibt keine Facharztausbildung, die sich diesem komplexen Thema ausschließlich und ausreichend widmet, um eine zielführende Unterstützung für betroffene Frauen anzubieten.
Was es gibt sind einzelne Ansätze, die
entweder zu kurz gedacht sind und nicht die Ganzheitlichkeit und erforderliche Nachhaltigkeit für eine erfolgreiche Behandlung/ Vorgehensweise beinhalten
oder ein paar wenige Ärztinnen und TherapeutInnen, die sich in Eigenregie fortgebildet haben und sich eine Expertise zu dem Thema angeeignet haben, die jedoch aufgrund des vorhandenen Mangels an kompetenten Fachkräften überlaufen sind ( was sich in ellenlangen Wartelisten und Patientenstopps zeigt) und privat honoriert werden, so dass wir hier nur ein sehr selektives Therapieangebot haben. Nicht selten stossen diese Ärztinnen und TherautInnen durch den Run auf ihre Praxen an ihre zeitlichen und energetischen Grenzen, somit auch an ihre gesundheitliche Substanz und ihre Kapazitäten.
Wir brauchen deshalb ganzheitliche Lösungen, die nachhaltig wirken, individuell für jede Frau angepasst an ihre Lebensrealität und ihre Bedürfnisse und Symptome und
wir brauchen auf kollektiver Ebene, ein Bewusstsein bzw. einen Bewusstseinswandel für die Komplexität, dieses so wichtigen Themas gesamtgesellschaftlich, um Veränderungen zu etablieren, die uns Frauen in unserer Einzigartigkeit erfasst und praktikable Lösungen für Frauen bereitstellt und anbietet, um ein vitales und gesünderes Älterwerden in Freude für uns Frauen zu ermöglichen.
Jetzt ist die Zeit. Jetzt sind wir.
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